Vor einem Kantonalfest hat in den letzten Jahren, immer ein «fremder» Dirigent mit uns gearbeitet. Dabei profitieren wir von anderen Impulsen und neuen Inputs. In diesem Jahr kamen wir in den Genuss von zwei Proben mit Jan Müller, Dirigent der Brass Band Emmental und von Frohsinn Oberburg.
Wir haben nicht nur mit Jan geprobt, sondern durften ihm nach der ersten Probe auch ein paar Fragen stellen.
Jan, wie hat dir die Probenarbeit in Wasen gefallen?
Gut. Man kann gut mit euch arbeiten, ihr setzt Gefordertes schnell um und seid nach Unterbrüchen schnell wieder parat.
Warum denkst du, funktioniert das in Wasen und andernorts vielleicht weniger?
Weil euer Dirigent Marc gut führt, das merkt man.

Wo hast du bei der Probenarbeit den Fokus gelegt?
Wir haben viel an der Balance, am Puls und an den geforderten Tempi gearbeitet. Mein Ziel war, euch besser zu machen, so dass euer Korps nach der heutigen Probe besser klingt. Und ich glaube, das haben wir erreicht.
Welche Schwerpunkte planst du für die zweite Probe?
Wir arbeiten nochmals am dritten Satz vom Pflichtstück «Six Miles from Greenwich» und danach an «Inspiration», eurem Selbstwahlstück.
Im Alltag bist du vor allem in der Brassbandszene unterwegs. Wie ist es, vor einem Harmonieverein zu stehen?
Das mache ich tatsächlich nicht so oft und bin es weniger gewohnt, das ist klar. Ein Blasorchester zum Stimmen zu bringen ist ziemlich «tricky» im Gegensatz zu einer homogeneren Brass Band [grinst]. Aber die Arbeit ist cool!
